class="csc-default"Ist Wissen Macht und beruht Macht auf Wissen?

Zentrum Geschichte des Wissens

Universität Zürich

Eidgenössische Technische Hochschule Zürich

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DOKTORATSPROGRAMM

Portrait

Das Doktoratsprogramm »Geschichte des Wissens« befasst sich in einem weiten Sinne mit der Geschichte der modernen Wissenssysteme. »Wissensgeschichte« versteht sich dabei - in Abgrenzung zur klassischen »Wissenschaftsgeschichte« – als ein Versuch, der herausragenden Stellung, die die Wissenschaften in der Gesellschaft einnehmen, mit einer neuen methodischen Perspektive zu begegnen.

Im Doktoratsprogramm »Geschichte des Wissens« werden philosophische, wissenschafts- und technikgeschichtliche mit sozial-, wirtschafts- und kulturgeschichtlichen Forschungsansätzen verbunden. Das Doktoratsprogramm ist damit Teil eines international und national neu entstehenden innovativen Forschungsgebiets. Das Programm wird von der Schweizerischen Universitätskonferenz (SUK) gefördert und ist organisatorisch in das interuniversitäre Zentrum »Geschichte des Wissens« eingebettet.

Leitung

Das Leitungsgremium des Doktoratsprogramm setzt sich aus acht Professor_innen der ETH Zürich und Universität Zürich zusammen, die gleichzeitig Mitglieder des ZGW sind: Monika Dommann, Harald Fischer-Tiné, Svenja Goltermann, David Gugerli, Michael Hagner, Andreas Kilcher, Philipp Sarasin und Jakob Tanner. Als Gesprächspartner und Dozierende stehen den Mitgliedern des Doktoratsprogramms neben dem Leitungsgremium auch die anderen ZGW Mitglieder zur Verfügung.

Kontakt

Vojin Saša Vukadinović

Graduiertenkolleg »Geschichte des Wissens«
ETH & Universität Zürich

Email

VERANSTALTUNGSPROGRAMM

Programm

Das Ausbildungsprogramm des Doktoratsprogramms zielt darauf ab, die Doktorierenden inhaltlich, methodisch und theoretisch breit zu schulen, sie für das wissenschaftliche Arbeiten allgemein und die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Speziellen zu befähigen, insbesondere im Bereich der Netzwerkbildung, des wissenschaftlichen Publizierens, Präsentierens und selbständigen Organisierens von Veranstaltungen. Das Doktoratsprogramm schafft für die Doktorierenden eine Arbeitsumgebung, in der sie jederzeit geeignete Ansprechpersonen für ihre Anliegen finden.

Neue Promovierende am ZGW

Wir begrüssen mit Manuel Bamert und Jonas Schädler zwei neue Promovierende:

Manuel Bamert promoviert bei Andreas Kilcher zu Thomas Manns Lesespuren in dessen Nachlassbibliothek.

Jonas Schädler promoviert bei Monika Dommann am Beispiel der Messtechnik von elektrischem Strom zur Geschichte der Implentierung von Genauigkeit.

Wir wünschen ihnen viel Erfolg mit ihren Dissertationsvorhaben und heissen sie herzlich willkommen am ZGW!

Workshop "1977-2017: 40 Jahre Punk - Wissensgeschichte in Verzerrung"


Workshop mit Fernando Esposito, Alexa Geisthövel, Sven Reichardt, Marion Schulze, Bernhard Steinbrecher

Donnerstag, 27.04.2017
10-16 Uhr, Seminarraum FSW

Anmeldung und Texte hier

Workshop "Medienwissen und Propaganda im Kalten Krieg"


Workshop mit Benno Nietzel

Veranstaltet vom ZGW-Graduiertenkolleg und der Plattform Geschichte der Gegenwart

Freitag, 31.03.2017
10-12 Uhr, Seminarraum FSW

Anmeldung und Texte hier

Promovierendenseminar im FS17

"Was ist Kritik?"

Nur für Mitglieder des Doktoratsprogramms am Zentrum Geschichte des Wissens.

Termine: 

Mo 06.03. 16-18 Uhr
Mo 20.03. 16-18 Uhr
Mo 03.04. 16-18 Uhr
Mo 24.04. 16-18 Uhr
Mo 15.05. 16-18 Uhr
Mo 29.05. 16-18 Uhr

Jeweils im Seminarraum der FSW, Rämistrasse 64.

Leitung: Vojin Sasa Vukadinovic

Workshop "Wissensgeschichte der Arktis"

Workshop "Wissensgeschichte der Arktis: Praktiken, Medien, Räume"
Organisiert von Felix Frey & Lea Pfäffli
08. + 09.11.2016, ETH Zürich, RZ, Clausiusstr. 59, RZ-F-1

Anmeldungen bitte hier

Promovierendenseminar im HS16

"Sammelband als Genre"

Nur für Mitglieder des Doktoratsprogramms am Zentrum Geschichte des Wissens.

Termine (jeweils 16-18 Uhr, Seminarraum FSW): 

05.10. 
17.10.
02.11.
14.11.
30.11.
12.12.

Leitung: Vojin Sasa Vukadinovic

 

 

From thesis to book: How and where to publish your book

Book publication is considered one important requirement in academic career. This post-doc meet-up will give insights into how to chose and find a publisher, how to re-write a thesis as a book, and what time and financial costs to expect. With Adrian Stähli, Editor at Peter Lang for linguistics and English literature, and Prof Matthieu Leimgruber, Associate Professor for 19th and 20th century history at the Research Institute for Social and Economic History (FSW), University of Zurich.

15 September 2016 5.00 – 6.15 pm
Irchel Campus
Winterthurerstr. 190
8057 Zürich

DOKTORIERENDE (a-z)

Alexander Alon

studierte Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Europäische Volksliteratur und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Zürich und an der Tel Aviv University. Er schloss sein Studium 2011 mit einer Lizentiatsarbeit zu Louis Ginzbergs »Legends of the Jews« ab. Seit 2011 doktoriert er im Rahmen des SNF-Projekts »Das Wissen des Zionismus« am Lehrstuhl für Literatur- und Kulturwissenschaft der ETH Zürich bei Prof. Dr. Andreas Kilcher und ist zugleich ebenda seit 2010 als Mitarbeiter der wissenschaftlichen Edition von Louis Ginzbergs »Legends of the Jews« tätig. (mehr)

 

Dissertationsprojekt: Wissenschaft als Kulturbildung. Planung, Praxis und Popularisierung von zionistischen Forschungsreisen in Palästina als Grundlage einer neuen jüdischen Kultur. (mehr)

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Boris Buzek

ist seit Juli 2013 Doktorand im Forschungsprojekt 'Condito Extraterrestris' bei SNF-Förderprofessor Philipp Theisohn am Deutschen Seminar der Universität Zürich. Er studierte Architektur in Lausanne und Zürich, sowie 'Geschichte und Philosophie des Wissens' in Zürich. Architektur schloss er 2009 mit einer Arbeit zu gemeinnützigem Wohnungsbau in Zürich ab. Den MAGPW beendete er 2013 mit einer Arbeit in theoretischer Philosophie zu einer pragmatistisch geprägten Verknüpfung von Ästhetik, Glück und Vernunft. (mehr)

Dissertationsprojekt: Das All als Text - Zur Selbstbeschreibung des Kosmos. (mehr)
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Leander Diener

Leander Diener promoviert mit einer historiographischen Arbeit zum Hirnforscher Walter Rudolf Hess bei Flurin Condrau und Michael Hagner. Bald mehr!

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Eneia Dragomir

ist Doktorand an der Professur für Technikgeschichte der ETH Zürich im SNF-geförderten Forschungsprojekt Dealing with Human Capital. Von 2005 bis 2012 studierte er in Marburg und Zürich Geschichte, Soziologie und Philosophie und schloss ab mit einer Arbeit über die Formatierung von Identität in Fragebögen in den 1960er Jahren. (mehr)

 

Dissertationsprojekt (Arbeitstitel): "Das Wissen und Können des Volkes". Rekrutierungspraktiken der Schweizer Armee, 1960-2000. (mehr)

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Manuel Dür

studierte allgemeine Geschichte und Musikwissenschaft an der Universität Basel und ist seit Sommer 2013 Assistent und Doktorand bei Prof. Dr. Monika Dommann am Historischen Seminar der Universität Zürich. Seine Interessensschwerpunkte liegen in der Verbindung von wirtschafts- mit wissens- und kulturhistorischen Fragestellungen unter besonderer Berücksichtigung des transatlantischen Raumes. In diesem Rahmen war auch seine Masterarbeit über die Expansionsbemühungen der Basler IG (Ciba, Geigy, Sandoz) in den USA während der Zwischenkriegszeit angesiedelt. (mehr)

 

Dissertationsprojekt: Hypertonie. Ciba und die Entwicklung von Medikamenten gegen Bluthochdruck. Emergierende Netzwerke zwischen Industrielabors, Ärztekongressen und Kliniken, 1945-1975. (mehr)

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Lucas Federer

Lucas Federer promoviert mit einer Arbeit zur Geschichte des Trotzkismus in der Schweiz.
Bald mehr!

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Alban Frei

ist Doktorand an der Professur für Technikgeschichte der ETH Zürich. 2004-2010 Studium der Geschichte, Literaturwissenschaft und Humangeographie an der Universität Basel. Abschluss mit einer wissenschaftshistorischen Arbeit zur Geschichte der Volkskunde in der Schweiz in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er arbeitete unter anderem im Umweltschutzbereich und bei einem historisch-kritischen Editionsprojekt an der Universität Zürich. (mehr)

Dissertationsprojekt (Arbeitstitel): Life Sciences im 21. Jahrhundert. Eine Geschichte der Systembiologie in der Schweiz (mehr)
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Felix Frey

Felix Frey ist Doktorand an der Professur für Technikgeschichte der ETH Zürich. Von 2008 bis 2014 studierte er Geschichte und Slavische Sprach- und Literaturwissenschaft an den Universitäten Zürich und Sarajevo. Während seines Masterstudiums war er als Hilfsassistent im Forschungsprojekt "Energie und Macht. Eine kulturgeschichtliche Betrachtung von der frühen Sowjetzeit bis zum Russland der Gegenwart" an der Universität Zürich tätig. (mehr)

 

Dissertationsprojekt: Arktischer Heizraum. Die energetische Erschliessung der Halbinsel Kola 1928-1987. (mehr)

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Peter-Tim Fritz

Peter-Tim Fritz promoviert mit der Arbeit "Vernetztes Deutschland. Die Figur der Vernetzung im populären Wissen der BRD" bei Prof. Dr. Svenja Goltermann.

Projektbeschreibung:

Für die deutsche Populärkultur ist die Rollenbeschreibung der Figur der 
Vernetzung bisher unausgefüllt. Das Dissertationsprojekt fragt nach Gründen und Formen des Vernetzungs-Diskurses in der Bundesrepublik und versteht sich somit als Beitrag zur Geschichte einer Rhetorik des populären Wissens. Warum erfuhr das Phantasma der Vernetzung milieuübergreifend eine solche Konjunktur? Welche Hoffnungen und welche Ängste knüpften sich konkret im Alltag an den Glauben, Netzwerke als effiziente Kooperationsform zu begreifen und komplexe Abläufe mithilfe feingliedriger Netzwerkmodelle zu kartographieren? Der Imperativ der Vernetzung herrschte bereits vor, ehe das als revolutionär apostrophierte „digitale Zeitalter“ seine kulturelle Dominanz in Formen wie Facebook, Twitter und co. zeitigte. Welche Erwartungen sind in diesem Imperativ ablesbar? Ein Abbild opaker Vorgänge und Strukturen, die Interaktion von Menschen, Institutionen und sozio-technischer Systeme jeglicher Art wurde durch die Figur der Vernetzung möglich, unübersichtliche Dynamik durch das Relationale lesbar, Komplexität gleichsam programmierbar und – so die Hoffnung – kontrollierbar. Netze und Netzwerke wurden im Verlauf der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einer „warmen“ Metapher der sozio-technischen Lebenswelt – Vernetzung zu mehr als einem Modewort. Als Integrationsbegriff antwortete Vernetzung auf die Sorge um soziale Kohäsion und auf das gesellschaftliche Verlangen nach individueller Aktivitätsbereitschaft. Spätestens im Zuge des Aufschwungs neoliberaler Ideologeme fand der Wille zur Vernetzung sein Echo in einer gouvernementalen Praxis kollektiver Selbstkontrolle. Das Oszillieren der Vernetzung zwischen einer Kulturtechnik und einem megalomanen Wahn der Steuerung gilt es in seiner bundesrepublikanischen Spielart im Populären zu verorten. 


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Judith Große

ist seit September 2012 Doktorandin an der Professur für Geschichte der modernen Welt an der ETH Zürich. Ihren B.A. in Geschichte und Deutscher Literatur erwarb sie 2009 an der HU Berlin. Seit September 2009 studierte sie an der ETH Zürich im Masterprogramm "Geschichte und Philosophie des Wissens". Neben dem Studium war sie als Hilfsassistentin in verschiedenen Forschungsprojekten tätig.  Ihre Masterarbeit verfasste sie zum Thema "Sexologie und der transnationale Diskurs über Prostitution und Frauenhandel: Drei Fallbeispiele aus dem spätkolonialen Indien". (mehr)

 

Dissertationsprojekt: Die Krise der europäischen Ehe im Zeitalter der imperialen Globalisierung (ca. 1900-1933). (mehr)

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Ruben Marc Hackler

studierte von 2004 bis 2009 Neuere und neueste Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Freien Universität Berlin. Er schloss sein Studium mit einer Magisterarbeit über das Verhältnis von Wissen, männlicher Sexualität und Moral in der Gerichtsmedizin zwischen 1770 und 1850 ab. Danach promovierte er an der Universität Bielefeld zur Geschichte der Rechtsprechung im Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Seit 2011 arbeitet er an der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an seiner Dissertation. (mehr)

Dissertationsprojekt (Arbeitstitel): Die juristische Persona. Eine Wissens- und Kulturgeschichte des Richters in Deutschland, 1870-1930. (mehr)
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Lukas Held

Lukas Held promoviert bei Prof. Dr. Philipp Sarasin im Rahmen des Cold War Knowledge Project.

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Lucia Herrmann

studierte bis 2012 Geschichte, öffentliches Recht und Politikwissenschaft an der Universität Zürich und der Universitat de Barcelona. In ihrer Master-Arbeit "Knochen, Gräber und Geschichte" untersuchte sie, wie das Öffnen von Massengräbern aus der Zeit des Spanischen Bürgerkrieges den Umgang mit Geschichte in Spanien heute beeinflusst. Seit 2013 ist sie wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl von Prof. Svenja Goltermann und arbeitet an ihrem Dissertationsprojekt. (mehr)

Dissertationsprojekt (Arbeitstitel): Recht und Gerechtigkeit verhandeln: Debatten über "Politische Gefangene" des franquistischen Regimes. (mehr)

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Franziska Hupfer

ist seit Dezember 2013 Doktorandin an der Professur für Technikgeschichte der ETH Zürich. Von 2007 bis 2010 studierte sie Geschichte und Germanistik an der Universität Freiburg/Schweiz und von 2011 bis 2013 Geschichte und Philosophie des Wissens an der ETH Zürich. (mehr)


Dissertationsprojekt (Arbeitstitel): Wind, Wetter und Politik. Institutionalisierung der Meteorologie und Klimatologie in der Schweiz, 1860-1914 (mehr)

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Yvonne Ilg

ist seit 2013 Doktorandin bei Prof. Dr. Angelika Linke im interdisziplinären SNF-Projekt 'Schizophrenie': Rezeption, Bedeutungswandel und Kritik eines Begriffes im 20. Jahrhundert. 2004-2011 Studium der Germanistik, Allgemeinen Geschichte und Volkskunde in Zürich und Berlin. Abschluss mit einer Lizentiatsarbeit in germanistischer Linguistik zur innovativen Verwendung und Veränderung des Wortschatzes beim Reden über Geschmack. Die Arbeit entstand im Rahmen des interdisziplinären Projektes Sensory Semantics and the Semantics of Taste (SenS), wo sie 2009-2010 als wissenschaftliche Hilfsassistentin arbeitete. (mehr)

Dissertationsprojekt (Arbeitstitel): „Geradezu schizophrene Verhältnisse“ und „voll schizo“. Zur alltagssprachlichen Re-Semantisierung eines psychiatrischen Konzepts als soziokulturelles Deutungsmuster im 20. Jahrhundert. (mehr)

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Judith Kälin

studierte ab 2008 Geschichte, Religionswissenschaft und Politikwissenschaft an der Universität Zürich sowie der Universidad Castilla-La Mancha, Toledo. Daneben arbeitete sie von 2009 bis 2013 im Staatsarchiv Zürich im Bereich Aktenerschliessung und schrieb für den Elfenbeintürmer, dem Magazin der Zürcher Geschichsstudierenden. Seit 2014 ist sie bei der Fokus AG für Wissen und Organisation tätig. Ihr Studium schloss sie im Sommer 2015 mit einer Masterarbeit zum Thema Korrektionelle Anstaltsversorgung im Kanton Zug (1880 - 1945) bei Frau Prof. Svenja Goltermann ab.

Dissertationsprojekt (Arbeitstitel): Die Organisation sozialer Kontrolle. Mikrogeschichtliche Betrachtungen zum Umgang mit sozialer Devianz im Spannungsfeld von Recht, Medizin und Verwaltung (Zug, 19./20. Jh.). (Betreut durch Prof. Svenja Goltermann)

Manuel Kaiser

Manuel Kaiser promoviert bei Prof. Dr. Philipp Sarasin mit einer Arbeit zur Produktion von Wetter- und Klimawissen und dessen Zirkulation in Publikumsmedien und Populärkultur während des Kalten Krieges. 

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Patrick Kilian

Patrick Kilian promoviert mit einer Arbeit zur Körpergeschichte der Raumfahrt in den populären Medien des Kalten Krieges bei Prof. Dr. Philipp Sarasin. 

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Marina Lienhard

ist Doktorandin bei Prof. Dr. Jakob Tanner im interdisziplinären SNF-Projekt "Schizophrenie": Rezeption, Bedeutungswandel und Kritik eines Begriffes im 20. Jahrhundert. Von 2006 bis 2013 studierte sie Allgemeine Geschichte, Filmwissenschaft und Populäre Kulturen in Zürich. In ihrer Masterarbeit untersuchte sie die Schriften und Korrespondenzen der Schweizerischen Tropenschule und ihrer ehemaligen Schüler von 1943–1981 aus einer postkolonialen Perspektive. (mehr)

 

Dissertationsprojekt (Arbeitstitel): "A family-borne disease". Schizophrenie und Familie als Forschungszusammenhang, 1948-1983(mehr)

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Hannes Mangold

doktoriert an der Professur für Technikgeschichte der ETH Zürich. Ab 2005 absolvierte er ein Studium in Germanistik und Volkswirtschaftslehre an der Universität Bern, mit Aufenthalten in Berlin und Fribourg. 2012 schloss er sein Studium mit einer Arbeit zur Darstellung von Polizeicomputern in deutschsprachigen Romanen und Spielfilmen ab. 2013 erwarb er mit einer Arbeit zur Filmdidaktik das Lehrdiplom für Maturitätsschulen. (mehr)

Dissertationsprojekt (Arbeitstitel): Fahndung nach dem Raster. Zur elektronischen Datenverarbeitung im Bundeskriminalamt, 1961-1984. (mehr)
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Sibylle Marti

studierte von 2001-2008 Allgemeine Geschichte, Publizistik- und Politikwissenschaft an der Universität Zürich. Von 2002-2007 war sie als Mitarbeiterin in der Abteilung Aktenerschliessung im Staatsarchiv des Kantons Zürich tätig. Von 2008-2010 war sie Geschäftsführerin am ZGW. Seit Januar 2010 ist sie wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Philipp Sarasin an der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Zürich. (mehr)

Dissertationsprojekt (Arbeitstitel): Strahlenangst und Strahlenschutz in der Schweiz, 1945-1990 (mehr)
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Jacqueline Martinelli

Jacqueline Martinelli promoviert zur Geschichte von AIDS in der Schweiz.
Bald mehr! 

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Anna Mohr

ist seit März 2012 Doktorandin am Lehrstuhl für Geschichte der Modernen Welt . Sie studierte von 2002 bis 2008 Physik in Leipzig, Kapstadt und Berlin und absolvierte anschliessend den Masterstudiengang 'Geschichte und Philosophie des Wissens' an der ETH Zürich. Abschluss 2012 mit einer Masterarbeit zur Zirkulation von statistischem Wissen im britischen Empire. (mehr)

Dissertation project (working title): Travelling Numbers: Medicine, the Empire, and the Making of Modern Statistics. (mehr)

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Joanna Nowotny

verfolgt seit Oktober 2013 an der ETH Zürich, am Lehrstuhl von Prof. Dr. Andreas Kilcher, ihr Dissertationsprojekt (Doc.CH-Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds). Sie studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie an den Universitäten Bern und Wien und erwarb 2012 ihren Master. In ihrer Masterarbeit unternahm sie eine Relektüre von Franz Kafkas Prozess-Roman anhand der Schriften Sören Kierkegaards. Neben dem Studium war sie als Semesterassistentin tätig und engagierte sich in diversen Kunstprojekten. (mehr)


Dissertationsprojekt (Arbeitstitel): "Kierkegaard ist ein Jude!" Jüdische Kierkegaard-Rezeption um 1900 (mehr)

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Lea Pfäffli

Doktoriert an der Professur für Technikgeschichte im SNF-Projekt Raumerschliessung und Forschungsförderung. Vor Dissertationsantritt berufstätig im Ausstellungswesen, in der Wissenschaftskommunikation und im Staatssekretariat für Wirtschaft. Studium an der Universität Zürich in Wirtschaftsgeschichte und Filmwissenschaft, dabei Mitglied im Förderprogramm der Schweizerischen Studienstiftung. (mehr)

Dissertationsprojekt (Arbeitstitel): Polarwissen. Koloniale Netze und Körper im Eis. (mehr)

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Romila Storjohann

Romila Storjohann promoviert mit der Arbeit "Vernunftmotive" bei Prof. Dr. Lutz Wingert.

Projektbeschreibung:

Ganz allgemein gesprochen ist Rationalität oder Vernunft das Hauptuntersuchungsobjekt der Dissertation. Einerseits soll die Funktionsweise von Rationalität – verstanden als eine Praxis des gegenseitigen Gebens und Nehmens von Gründen – detailliert untersucht werden (I). Andererseits sollen – ausgehend von dieser genauen Analyse – strukturelle Komponenten von, wie auch ermöglichende sowie konstitutive Bedingungen für diese Rationalität erwogen werden (II). Zwei Fragen stehen dementsprechend im Zentrum der Arbeit: I) Wie werden Begründungen gebildet? II) Wie wird die Bildung dieser Begründungen überhaupt möglich?

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Ariane Totzke

Ariane Totzke, geb. 1983 in Wuppertal. Studium der Germanistik und Philosophie an den Universitäten Bochum und Trier. M.A. 2012 mit einer Arbeit zu Männlichkeit und Ökonomie bei Thomas Mann. 2012-2013 Anschubstipendiatin des Doktoratsprogramms Literaturwissenschaft der Universität Basel sowie ebenfalls wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft an der Universität Trier. Seit 2013 wissenschaftliche Assistentin an der Professur für Literatur- und Kulturwissenschaften der ETH Zürich sowie gleichfalls wissenschaftliche Assistentin in der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft der Universität Basel – gefördert durch ein Promotionsstipendium des Schweizerischen Nationalfonds zum Thema Produktivitätsdiskurse und Männlichkeit im Frühwerk Thomas Manns. (mehr)

Dissertationsprojekt: Der Homunculus Oeconomicus bei der Arbeit. Produktivität und Männlichkeit in den frühen Erzähltexten Thomas Manns.

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Gianna Virginia Weber

studierte Allgemeine Geschichte, Neuere Deutsche Literatur und Politikwissenschaft an der Universität Zürich. 2011 schloss sie ihr Studium mit einer Lizentiatsarbeit zum Verdingkinderwesen der Stadt Zürich (1921-1960) ab. Danach wirkte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der University of Hawai’i at Manoa in Honolulu und für die Alfred Escher-Stiftung in Zürich. Seit 2012 arbeitet sie an ihrer Dissertation an der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte und promoviert im Rahmen des Doktoratsprogramms Geschichte. (mehr)

Dissertationsprojekt (Arbeitstitel): Das Schweizer Verdingkinderwesen in den Kantonen Zürich, Bern und Basel (20. Jh.) – ein Vergleich. (mehr)
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Bettina Zangerl

ist Doktorandin im Graduiertenkolleg des Zentrums Geschichte des Wissens. Sie promoviert bei Svenja Goltermann. Arbeitstitel ihrer Dissertation ist: »Überlebende - Zur Geschichte eines psychiatrischen Konzepts.«

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Ehemalige

Carlos Acosta 2015-2016
Malte Bachem 2011-2015
Simon Bundi 2013-2015
Maurice Erb 2008-2011
Onur Erdur 2010-2015
Kijan Espahangizi 2008-2010
David Eugster 2010-2015
Pascal Germann 2008-2015
Lea Haller 2008-2012
Niklaus Ingold 2008-2013
Anna Joss 2008-2013
Ulrich Koch 2008-2012
Jonathan Pärli 2014-2016
Svenja Matusall 2009-2012
Tobias Scheidegger (UZH) 2008-2015
Martin Schüle 2008-2010
Magdaléna Stárková 2012-2013
Ernst-Christian Steinecke 2011-2014
Ariane Tanner 2009-2010
Martin Viehhauser 2008-2012
Koni Weber 2008-2013
Martina Wernli 2008-2010
Daniela Zetti 2009-2013