Diffusion, Transfer, Vermittlung oder Zirkulation von Wissen?

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  • Universität Zürich

NEWS

Neues ZGW Mitglied

März 2014

Wir begrüssen Martino Stierli als neuestes Mitglied unseres Zentrums. Er ist seit 2012 SNF-Förderprofessor am Kunsthistorischen Institut der Universität Zürich. Herzlich willkommen am ZGW!

Neue ZGW Leitung

Februar 2014

Andreas Kilcher übernimmt die Leitung des ZGW für die Amtszeit 2014/15 und tritt damit die Nachfolge von Jakob Tanner an. Die neue stellvertretende Direktorin des ZGW ist Svenja Goltermann.

Call for Papers

Februar 2014

Mai 2015 / Themenheft »Paradigmatische Fälle in der Geschichtswissenschaft« in: Itinera. Beiheft zur Schweizerischen Zeitschrift für Geschichte (SZG)  (Abstract & Details)

HerausgeberInnen: Malte Bachem, Ruben Hackler, Katherina Kinzel
Deadline für Abstracts (600 Wörter): 30. März 2014

Stellenausschreibung

Februar 2014

Am Institut für Geschichte der ETH Zürich, Professur für Technikgeschichte (David Gugerli), sind per 1. Juni 2014 oder nach Vereinbarung zwei Doktoratsstellen neu zu besetzen. Die Professur für Technikgeschichte ist insbesondere an solchen Projekten interessiert, die Facetten dieser Wissensgesellschaft aus einer dezidiert technikgeschichtlichen Perspektive untersuchen und dies mittels konkreter, auf Quellenarbeit gestützter Fallstudien und geschichtswissenschaftlicher Methoden anstreben. (Weitere Informationen)

Bewerbungen mit ausführlichem Lebenslauf, den Hochschulzeugnissen, einem Motivationsschreiben mit Referenzangaben und einer ersten Projektskizze sind bis am 31. März 2014 via www.jobs.ethz.ch einzureichen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Dr. Gisela Hürlimann:

Gäste am ZGW im FS 2014

Februar 2014

Wir freuen uns im Frühjahrssemester 2014 auf folgende Gäste am ZGW:
Prof. Dr. Dhruv Raina (Jawaharlar Nehru University in New Delhi),
Prof. Dr. Jeremy A. Greene (Johns Hopkins University, Baltimore, MD),
and Prof. Dr. Christoph Schulte (Universität Potsdam, Insitut für Jüdische Studien/Institut für Philosophie) als Gastprofessor »Wissenschaft und Judentum«.

Manifest für eine offene Schweiz

Im Hinblick auf die Abstimmung zur »Masseneinwanderungsinitiative« vom 9. Februar 2014 spricht sich der SNF in einem Manifest für einen offenen Wissensstandort Schweiz aus - gemeinsam mit den Akademien der Wissenschaften und den Rektorinnen und Rektoren sowie Präsidenten der Schweizer Hochschulen. ​Alle Unterzeichnenden sind sich einig: Die Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union ist für die Schweiz der Königsweg zu exzellenter Bildung und Forschung.

Stellenausschreibung

Februar 2014

Am Historischen Seminar der Universität Zürich sind am Lehrstuhl von Prof. Dr. Monika Dommann im Rahmen der vom SNF und der DFG gemeinsam geförderten internationalen Forschergruppe Medien und Mimesis« im Teilprojekt »Mimetische Ökonomien: Imitationskulturen und Markenpflege seit 1800« auf den 1. April 2014 folgende Stellen zu vergeben:

1 Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in mit der Möglichkeit zur Promotion (60%, nach den Ansätzen des SNF)

1 Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in, PostDoc (100%, nach den Ansätzen des SNF)

30% Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft

Das Projekt untersucht in kulturhistorischer Perspektive unternehmerische und gestalterische Praktiken des komplexen Zusammenspiels von Invention und Imitation. Bewerbungen sind bis zum 20. Februar 2014 an folgende Mailadresse zu richten: Karin Schraner: sekdommann(at)hist.uzh.ch.

NÄCHSTE VERANSTALTUNGEN

Das Wissen der Zukunft

Vortragsreihe / Frühjahr 2014

Was kann man von der Zukunft wissen? Wie wird Wissen von der Zukunft erzeugt? Ist Wissen immer schon auf Zukünftiges bezogen? Unter welchen Bedingungen wird Wissen prognostisch? Welche Effekte hat Wissen auf zukünftige Entwicklungen und Sachverhalte in der Gegenwart? In der Vortragsreihe des Zentrums »Geschichte des Wissens« im Frühjahrssemester 2014 soll es darum gehen, anhand exemplarischer Wissensfelder zu untersuchen, wie Zukunftswissen erzeugt, konstituiert und funktionalisiert wird, welche Formen es annimmt, welche Handlungsanforderungen es stellt, wie es bestritten oder nachträglich bestätigt werden kann, – oder auch, unter welchen Bedingungen seine Möglichkeit überhaupt in Frage gestellt wird.(Programm & Problemaufriss)

Mittwochs, zweiwöchentlich, beginnt am 26. Februar, 18.15 - 19.45 pm, Ort: ETH Zürich, Clausiusstrasse 59, RZ Gebäude, Raum F 21, CH-8092 Zürich. Kinderbetreuung auf Anfrage.

Nächster Vortrag:

16. April 2014 (ausserturnusmässiger Termin)

Prof. Dr. Karin Harrasser (Kunstuniversität Linz, Kulturwissenschaften): Körper 2.0 vs. Körper im Futur II
Moderation: Christine Weder

Unlust

Workshop: 5. April 2014

Wie der Unsinn trägt die Unlust das Negative bereits in ihrem Namen, der die finsteren Gefühlszonen jenseits der Lust bezeichnet. So liegt es wohl nicht allein am schönen Stabreim, wenn bisher Literatur lieber mit Lust gepaart worden ist als mit dem Gegenbegriff. Doch in den Texten selbst zeigt sich seit je eine mindestens ebenso grosse Attraktivität der Unlust, die auch in der ästhetischen Theorie eine zentrale Rolle spielt. Dabei ist das Verhältnis von Inhalt und Form oft keineswegs harmonisch: Es gibt lustlose Beschwörungen von Lust so gut wie leidenschaftliche Oden an die Unlust. Solche Schattenseiten beleuchtet der diesjährige Studientag, der sich den Imaginationen und Reflexionen von Unlust in Literatur, Ästhetik und Philosophie widmet. (Programm)
Mit Vorträgen von Thomas Anz (Marburg), Rita Svandrlik (Firenze), Caroline Torra-Mattenklott (Bern), Niklaus Largier (Berkeley)

Konzeption & Organisation: Christine Weder, Christine Abbt, in Kooperation mit: ZGW, ETH Zürich; Philosophische Gesellschaft Zürich; Schweizerische Akademische Gesellschaft für Germanistik
Ort & Zeit: Cabaret Voltaire, Saal, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich, 9.15-16.15 Uhr
Die Veranstaltung ist öffentlich. Kontakt: Christine Weder

Am I Sick because of my Brain or my Ideas? Neuroscience and Self-Knowledge

Öffentlicher Vortrag: 13. Mai 2014

Prof. Dr. Alain Ehrenberg (CNRS Paris & ETH Gastprofessor für Französische Literatur und Kultur im FS 2014)

The conflation of neuropathology and psychopathology, a current trend in neuroscience, raises new questions. To what extent do people identify with their brain and cognitive patterns? How do they refer to the brain, cognition, etc. in their descriptions of what is going on for them? How do these references find their way into the tapestry of their lives? Do they lead people to ask themselves: is it mechanical or intentional? Is it both? How are these two aspects of illness related to one another? These are some questions this talk will explore through neurocognitive narratives. (Poster)

Organisiert vom Zentrum »Geschichte des Wissens«.
Ort & Zeit: Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, 8001 Zürich, 18.30-20 Uhr. Eintritt frei.

Ordering the World of Cures. The International Politics of Drug Names

Öffentlicher Vortrag: 27. Mai 2014

Prof. Dr. Jeremy A. Greene (Johns Hopkins University, Baltimore, MD) und akademischer Gast am ZGW im Mai / Juni. Der Gastaufenthalt wird von Flurin Condrau betreut.

Worauf gründen Medikamentenbezeichnungen? Biomedizinische Therapeutika werden an verschiedenen Orten unterschiedlich benannt, obwohl von einer universell gleichen Wirkung ausgegangen wird. Die Weltgesundheitsorganisation und andere Akteure versuchten dies in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu ändern, indem sie eine Vereinheitlichung der Medikamentenbenennung anstrebten. (Vortrag auf englisch)

Ort & Zeit: Universität Zürich, Hauptgebäude, KOL-G-220, Rämistrasse 71, 18.15-19.45 Uhr

Follow-up: Ordering the World of Cures

Follow-up Workshop: 28. Mai 2014

Prof. Dr. Jeremy A. Greene (Johns Hopkins University, Baltimore, MD) und akademischer Gast am ZGW im Mai / Juni. Der Gastaufenthalt wird von Flurin Condrau betreut.

Ort & Zeit: Universität Zürich, Medizinhistorisches Institut und Museum, Hirschengraben 82, 8001 Zurich, Raum HIT H10, 10-12 Uhr
Anmeldung bei Niklaus Ingold.

BÜCHER

Buchkritik als Kulturkritik

Jacob Burckhardt-Gespräche auf Castelen 28

Michael Hagner, Basel: Schwabe, 2014.
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Autoren und Apparate

Die Geschichte des Copyrights im Medienwandel

Monika Dommann, Frankfurt/M.: Fischer, 2014.
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Observing by Hand

Sketching the Nebulae in the Nineteenth Century

Omar Nasim, Chicago, IL: Univ.of Chicago Pr.
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Swiss Re und die Welt der Risikomärkte

Eine Geschichte

David Gugerli, Peter Borscheid, Herold James und Tobias Straumann, München: C.H. Beck 2014.
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The Value of Risk

Swiss Re and the History of Reinsurance

David Gugerli, Peter Borscheid, Herold James und Tobias Straumann, Oxford: Oxford UP 2013.
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Pidgin-Knowledge

Wissen und Kolonialismus

Harald Fischer-Tiné, ZGW Reihe Perspektiven der Wissensgeschichte, Zürich: Diaphanes, 2013
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Words as Things

/ Wortdinge / Choses verbales

Sandro Zanetti (Hg.), (Zeitschrift figurationen 02/2013) Köln: Böhlau, 2013
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